everything based on love ABOUT ME CATEGORIES TUMBLR INSTAGRAM

NAka Papenburg 2014

Aus ganz Deutschland angereist, und sogar aus den Nachbarländern: Polen, Belgien, Schweiz
Zwei Wochen meiner letzten Sommerferien muss ich opfern, dachte ich. 15 Tage in einer völlig fremden Stadt, ganz weit im Norden, mit völlig fremden Menschen..noch dazu etwas über Klimawandel, Stromnetz und Nachhaltigkeit lernen, na danke auch. Gerade aus Viet Nam angekommen, war ich alles andere als begeistert, zur "Nachhaltigkeitsakademie" zu fahren. 

Nach gefühlten 10 Stunden Zugfahrt, im Stehen, wars dann endgültig vorbei mit meiner Laune. In Papenburg angekommen, wollte ich nur noch nach Hause. Eigentlich wollte ich zurück nach Viet Nam. Nach der ersten Kurseinheit war die Stimmung in mir schon besser, aber mit viel Optimismus konnte ich dem Ganzen noch nicht entgegen blicken. 



Ein paar Tage dauerte es, bis ich mich schließlich mit einigen Mädels, aus meinem Kurs und meinem Haus, anfreundete. Fortan verbrachten wir die KüA-Schiene und die Mahlzeiten gemeinsam. KüA's waren die Kurs-übergreifenden-Angebote, die immer in der Mittagspause und abends liefen. 
Das Papenburger Wetter ließ beim besten Willen zu wünschen übrig, täglich wechselte es zwischen Regen und Sonne - mindestens 3 Mal. 




Lieblingszeit: Essen und KüAs 
Über das Essen kann ich mich eigentlich nicht beklagen, es war super lecker..aber ab & zu fehlte einem dann doch das Fleisch (;
Vollkommen überzeugt war ich von meinem Kurs. Thema: Die europäische Stromversorgung im Wandel. Meine beiden Kursleiter waren einfach unglaublich nett, super chillig und sprudelten nur vor lauter Wissen. In diesen 2 Wochen habe ich mehr über Klimawandel gelernt, als ich es in der Schule in einem Halbjahr hätte lernen können. Abgesehen davon, dass ich auch noch Spaß hatte. 

Anfangs war ich der festen Überzeugung, man kann in 2 Wochen doch keine richtige Freundschaft aufbauen, aber meine Lieben, ich wurde ganz vom Gegenteil überzeugt: Es kommt nicht darauf an, wie lange man sich kennt, sondern auf die Momente, die man gemeinsam verbringt..und, ob diese Momente eine Bedeutung haben oder nicht!! Ich hatte das Glück, so unglaublich liebenswürdige Menschen kennenzulernen, die ich nun meine Freunde nennen darf. 



Ich vermisse die Zeit auf der NAka sehr, die Spontanität einfach zu machen, was einem gerade lieb ist..zu diskutieren, sei es über Atomkraftwerke oder Literatur, sich über das ständig vegetarische Essen zu ärgern, um dann Fleischbällchen kaufen zu gehen, die morgendlichen Zitate der Akademieleitung, die süßen Akzente der Menschen, einfach alles!! 

Hoffentlich sehe ich bald ein paar wieder, und aufs Nachtreffen freue ich mich besonders sehr!



Die liebsten Menschen überhaupt!! Ich liebe sie!


Zuerst sollte man den Regen, dann den Regenbogen genießen.

Unser täglicher Weg..


Papenburg kann soo schön sein

Ich nenne es gemütlichen Mädelsabend

Wir standen direkt davor, gestern wurde sie Richtung Nordsee geführt, die Quantum of the seas. Einer der größten Luxuxliner weltweit

Die wichtigsten Dinge für das Überleben auf der NAka: immer in Sichtweite

Eins konnte man auf der NAka besonders gut: lächeeeeln

Die verrücktesten Momente im Leben sind doch die, die einem als schöne Erinnerung bleiben.


Briefe an Julia  alle NAka Mitglieder


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen